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SG Hannover United III / RSG Langenhagen unterliegt in Oldenburg
Nachdem der ursprünglich im Januar angesetzte Spieltag in Osnabrück aufgrund von Glatteisgefahr abgesagt werden musste, ging es für die SG nach einer längeren Pause am 21.03.2026 nach Oldenburg. Hier traf die SG zunächst auf die Mannschaft aus Oldenburg den RSC Oldenburg und im direkten Anschluss auf die H.S.V. Basketball Groningen.
RSC Oldenburg 63:31 SG Hannover United 3 / RSG Langenhagen
Im ersten Spiel des Tages traf die SG auf den RSC Oldenburg. Diese starteten brandheiß ins erste Viertel durch ihren Center Alexander Roggelin mit einem 8:0 Lauf bevor die SG durch Seyring mit einen And-One den Lauf unterbinden konnte. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels kam die SG besser ins Spiel und konnte besser scoren, sodass es nach dem ersten Viertel 16:10 für RSC Oldenburg stand. Auch mit dem Start ins zweite Viertel scorte zunächst der RSC bevor die SG auch hier besser ins Spiel fand und das zweite Viertel knapp mit 15:12 verlor. (Halbzeitstand 31:22) Wer nun dachte nach der Halbzeit die SG würde das dritte Viertel ausgeglichen gestalteten täuschte sich enorm. Der RSC ließ der SG keine einfachen Möglichkeiten mehr in der Offense zu und scorte gleichzeitig spielend leicht gegen die SG Defense, sodass das dritte Viertel klar mit 22:04 an den RSC Oldenburg ging. Im vierten Viertel ließ der RSC Oldenburg dann seine Bankspieler aufs Feld, ebenso die SG sodass das vierte Viertel von beiden Mannschaften genutzt wurde um ihren Bankspielern Minuten zugeben. Das vierte Viertel gewann der RSC Oldenburg mit 10:05 und damit das Spiel 63:31.
SG Hannover United 3 / RSG Langenhagen 50: 59 H.S.V. Basketball Groningen
Nach der deutlichen Niederlage gegen den RSC Oldenburg ging es für die SG im Anschluss direkt weiter gegen die Nachbarn aus den Niederlanden den H.S.V. Basketball Groningen. Mit dem Start ins erste Viertel konnte die SG die ersten Punkte durch Seyring erzielen, bevor Groningen durch Lubbers schnell Punkten konnte. Auch im weiteren Verlauf kam Groningen immer wieder zu einfachen Punkten, während sich die SG deutlich schwertat eine gute Offense zu kreieren. Dementsprechend deutlich gewann Groningen das erste Viertel mit 07:18. Der Start ins zweite Viertel erfolgte zu nächst besser durch ein gezogenes Foul und Freiwürfe für Heise 9:18. Doch auch hier hatte Groningen direkt eine Antwort und scorte durch Visser. Im weiteren Verlauf des Viertel fand die SG immer besser ins Spiel und kam auch zu ihren Punkten gleichzeitig schaffte es die SG aber nicht Groningen in ihrer Offense entscheiden zu stören, sodass das zweite Viertel mit 16:18 an Groningen ging. (Halbzeitstand 23:36) Nach der Halbzeit scorte Groningen direkt durch Visser, bevor die SG durch Seyring und Heise scoren konnte. Auch im weiteren Verlauf scorten beide Mannschaften immer wieder abwechselnd, aber die SG hatte Groningen besser im Griff und verlor das dritte Viertel denkbar knapp mit 12:13 (35:49) Mit den Start ins vierte Viertel scorte zunächst die SG und das Zusammenspiel fand immer besser zusammen. Nichts desto trotz scorte auch Groningen weiter. Zwar scorte Heise die letzten 4 Punkte in diesem Spiel und die SG gewann das Viertel mit 15:10, dies sollte aber nicht reichen obwohl sich die SG in jedem Viertel gegen Groningen steigern konnte. Somit verliert die SG das Spiel mit 50:59.
Es spielten für die SG United III / RSG Langenhagen: Lukas Seyring (15/16 Punkte), Michael Geuer (1/8), Nadine Rjabof (0/0), Stefan Tilgner (3/3), Hubert Wicker (6/7), Nathanael Hoffmann (0/2), Felix Heise (4/14), Regina Brunsch-Heinz (2/0), Helene Bischoff (0/0)
Hannover United festigt vierten Tabellenplatz

Foto: Hannover United / Philipp Sonnack
Hannover United gewinnt das Spiel gegen den BBC Münsterland in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga mit 75:66 und kann damit den vierten Tabellenplatz in der Bundesliga, mit Blick auf die Playoffs, weiter festigen.
Die Füchse starteten gut in die Partie. Die ersten Punkte für United warf Kapitän Jan Sadler mit einem Dreipunktewurf und brachte die Mannschaft früh in Führung. Im Verlauf der ersten Halbzeit gelang es dem BBC Münsterland der Offensive Hannovers lange gegen zu halten, wodurch sich die Füchse nicht weit absetzen konnten. Dank einer stärkeren Defense konnte United mit einer Führung von 34:25 in die Halbzeitpause gehen.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam United deutlich stärker zurück aus der Kabine. So gelang es den Füchsen, dass die Münsterländer erst nach drei Minuten durch Freiwürfe die ersten Punkte in dieser Halbzeit warfen und dank einer guten Defense erst nach sechs Minuten die ersten Punkte aus dem Spiel heraus machten. Dadurch konnte Hannover zwischenzeitlich einen Vorsprung von 16 Punkten aufbauen. Im späteren Verlauf wurde das Spiel aber noch einmal spannend, denn den Füchsen gelang es nicht weiter das Spiel so zu bestimmen. So gab es immer wieder Spielunterbrechungen durch Fouls, wodurch man den Münsterländern über Freiwürfe die Möglichkeit gab, wieder ein Stück heran zukommen. Somit konnte Münsterland zwischenzeitlich den Rückstand auf 6 Punkte verkürzen. Hannover United gelang es aber die Führung bis zum Schluss beizubehalten und gewann die Partie mit 75:66.
Head-Coach Martin Kluck zieht ein gemischtes Fazit zum Spiel: „Wir hatten leider wieder so eine Phase, wo wir den Gegner wieder nach deutlicher Führung wieder ins Spiel kommen lassen und das ärgert uns einerseits und andererseits bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft, dass wir das diesmal geschafft haben, es über die Zeit zu retten, uns das Ding nicht nehmen zu lassen.“, so Kluck.
Auch United-Forward Tobias Hell sieht eine positive Entwicklung zum letzten Spiel: „Gerade im Vergleich zur letzten Woche, wo wir das gegen Wiesbaden nicht geschafft haben, haben wir auf jeden Fall gut in der Woche dran gearbeitet, sowas nicht nochmal passieren zu lassen. Das haben wir dann jetzt gezeigt und relativ professionell runtergespielt.“, so Hell.
Am kommenden Samstag geht es mit dem nächsten Heimspiel gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden in der Sophienschule weiter. Nach dem Overtime-Krimi in der vergangen Woche möchten die Füchse mit ihren Fans im Rücken diesmal das Spiel für sich Entscheiden.
Hannover United: Alexander Budde (21), Tom McHugh (21), Oliver Jantz (8), Jakob Krömer (8), Peter Berry (8), Jan Sadler (6 / 1 Dreier), Yoshinobu Takamatsu (3), Sören Seebold, Tobias Hell
Letztes Heimspiel der Hauptrunde: HU2 empfängt Ulm

Bei den Füchsen von Hannover United 2 steht am kommenden Samstag das letzte Heimspiel der Hauptrunde gegen die Allianz Rollers Ulm an, bevor es am darauf folgenden Wochenende noch einmal nach Frankfurt am Main geht.
Somit befindet man sich nach zwei spielfreien Wochenenden mitten in der Crunchtime der Saison, wo sich die Playoffplatzierung der Niedersachsen entscheiden wird.
Aktuell befinden sich die Hannoveraner auf dem zweiten Tabellenplatz und würden somit in einem potentiellen Playoff-Viertelfinale auf den Tabellenersten der Division B, treffen, jedoch kann sich das innerhalb der nächsten zwei Wochen noch komplett verändern.
Umso wichtiger sind die zwei anstehenden Spiele gegen die direkte Konkurrenz, wo man sich in beiden Duellen mit einer ausgeglichenen Bilanz begegnen wird.
Gegen Ulm muss United weiterhin auf den verletzten Felix Hansing verzichten, sonst stehen aber alle anderen Spieler*innen zur Verfügung.
Nach nun zwei intensiven Trainingswochen und ausgiebiger Videoanalyse freut sich die ganze Mannschaft um Spielertrainer Christoph Lübrecht bereits auf das vorerst letzte Heimspiel , der im Vorfeld noch einmal betonte worauf es im kommenden Spiel gegen Ulm ankommen würde: Cleverness, intensive Defense und viel Ball Movement im Angriff.
Somit kann sich der Fuchsbau auf ein intensives Aufeinandertreffen der beiden Konkurrenten freuen, wo HU2 die seltene Mögliche bekommt, zur absoluten Basketball-Primetime, um 18 Uhr, am kommenden Samstag, den 21.03.
Kampf um die Playoffs: Hannover United zu Gast beim BBC Münsterland

Foto: Hannover United / Philipp Sonnack
Am kommenden Samstag (17 Uhr) findet für Hannover United das nächste Spiel der Rollstuhlbasketball-Bundesliga statt. Für die Füchse geht es zum aktuell Tabellenfünften, dem BBC Münsterland.
Mit den letzen vier Spieltagen in der Bundesliga geht es in eine heiße Phase: der Kampf um die vier Plätze der Playoffs. Aktuell befindet sich United auf dem vierten Tabellenplatz und somit in einer guten Ausgangslage. Gleichzeitig hat das Team aus dem Münsterland mit ihrem fünften Tabellenplatz ebenso die Chance auf die Playoffs. Entsprechend wichtig wird das Spiel für beide Mannschaften.
Die Zeichen für einen Sieg von United stehen dabei gut, denn die Füchse konnten das Hinspiel in der Sophienschule mit 68:59 für sich entscheiden. Dementsprechend ist die Erwartungshaltung klar: „Ich erwarte ein sehr spannendes Spiel, dass wir mit sehr viel Energie rauskommen und sie unbedingt schlagen wollen.“, so United-Guard Sören Seebold.
Die Füchse freuen sich über zahlreiche Fans im Livestream. Tip-Off ist am Samstag um 17 Uhr in Warendorf.
Overtime in Wiesbaden: Hannover United unterliegt den Rhine River Rhinos

Foto: Hannover United / Philipp Sonnack
Hannover United unterliegt den Rhine River Rhinos aus Wiesbaden mit 66:77 nach Overtime.
Hannover United gelang ein guter Start in das Spiel gegen die Rhine River Rhinos. Die Füchse kamen früh zu einfachen Punkten, während die Mannschaft aus Wiesbaden klare Probleme hatte. Unter anderem ein Dreipunktewurf von Kapitän Jan Sadler sorgte bereits im ersten Viertel für eine Führung von mehr als zehn Punkten. Die Füchse konnten auch im zweiten Viertel den Vorsprung weiter verwalten, sodass es mit einer 37:23-Führung in die Halbzeitpause ging.
Nach der Pause drehten die Rhinos jedoch auf und kämpften sich Punkt für Punkt an United ran. Den Gastgebern gelang es, den Abstand im dritten Viertel zwischenzeitlich auf einen Punkt zu verkürzen. Die Füchse konnten aber wieder etwas Vorsprung aufbauen und mit einer 51:46-Führung in die letzte Viertelpause gehen. Auch im letzten Viertel konnte United, durch Probleme in der Defense, den Lauf der Rhinos nicht unterbinden. Gleichzeitig gelang es den Füchsen in der Offensive nicht an Wiesbaden vorbeizukommen, wodurch die Rhinos kurz vor Ende des Spiels ausgleichen konnten. Zum Schluss der regulären Spielzeit ging es somit mit 64:64 in die Overtime.
Auch in der Overtime schaffte es United weder die Rhinos vom Korb fernzuhalten, noch an deren Defensive vorbeizukommen. Die Füchse fanden keine Lösung auf die Offensive der Wiesbadener und ließen sie davonziehen. Somit musste sich Hannover United nach langer Führung den Rhine River Rhinos mit 66:77 geschlagen geben.
United-Center Alexander Budde weiß, was das Spiel ausgemacht hat: „Ich glaube wir haben es geschafft so lange zu führen, weil wir einen guten Start erwischt haben. Wir haben vor allem in der ersten Hälfte emotional in das Spiel gefunden und nach unserem Gameplan gut unsere Dinge gespielt. Zum Ende hin haben wir aber den Kopf verloren und zum einen Aktionen zu viel überdacht, in denen wir cooler bleiben müssen.“, so Budde.
Head Coach Martin Kluck sieht vor allem in der Fehlerquote zum Ende des Spiels den entscheidenden Punkt: “Wir haben unsere Kontrolle verloren, unsere Geduld, die Disziplin verloren. Das hat letztlich den Ausschlag gegeben. Wir haben keine guten Würfe mehr bekommen und auch defensiv keine Lösung gefunden.”, so Kluck.
Damit befindet sich Hannover United auf dem vierten Tabellenplatz der Rollstuhlbasketball-Bundesliga und bleibt im Kampf um die Playoff-Plätze. Bereits in der kommenden Woche (21.03., 17 Uhr) geht es auswärts gegen den aktuell Tabellenfünften BBC Münsterland weiter. Für Head Coach Martin Kluck ist klar, worauf es in den kommenden Spielen ankommt: “Dass wir dann eben weniger Fehler machen, als der Gegner am Ende. Und das muss das Ziel sein in den nächsten Wochen. Wir haben ja noch ein paar knappe Spiele oder Spiele auf Augenhöhe, die in den nächsten Wochen vor uns liegen.”, so Kluck.
Hannover United: Peter Berry (19), Alexander Budde (16), Jan Sadler (12/1 Dreier), Yoshinobu Takamatsu (10), Jakob Krömer (5), Oliver Jantz (2), Tobias Hell (2), Sören Seebold, Tom McHugh
Hannover United trifft auf Playoff-Konkurrenten

Foto: Hannover United / Philipp Sonnack
Am Sonntag (15. März) trifft Hannover United auswärts auf die Rhine River Rhinos in der Sporthalle Rhinos Dom in Wiesbaden. Tip-off ist um 15 Uhr.
Diesen Sonntag wird in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga der 7. Spieltag nachgeholt. Damit treffen die Füchse zum ersten Mal in der laufenden RBBL1-Saison auf die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden.
Das Spiel gegen den direkten Playoff-Konkurrenten und Tabellenvierten wird für Hannover, aktuell Tabellendritter, nicht leicht: „Das Spiel gegen Wiesbaden wird eine große Herausforderung. Wiesbaden hat gerade jetzt im Pokalfinale gezeigt, in was für einer tollen Verfassung sie sich befinden.“, so Head Coach Martin Kluck.
In der letzten Saison der RBBL1 konnte sich United im Hinspiel gegen die Rhinos durchsetzen, musste sich aber im Rückspiel gegen die Wiesbadener geschlagen geben. Wenn die Füchse die Offensive der Wiesbadener kontrollieren und die Stärken in der eigenen Offensive gut einsetzen können, könnten sie am Ende einen Sieg mit nach Hause nehmen. Dabei müssen sie vor allem auf die starken Rhinos Mojtaba Kamali und Kei Akita aufpassen.
Hannover United freut sich trotz der großen Herausforderung auf die Partie: „Nichtsdestotrotz freuen wir uns drauf. Dafür spielen wir Rollstuhlbasketball. Genau um solche Spiele, wo es gegen die direkte Playoff-Konkurrenz geht, zu spielen.“, so Kluck.
Das Spiel zwischen Hannover und den Rhine River Rhinos Wiesbaden verspricht eine hohe Intensität und viel Spannung. United-Fans können sich das Spiel am Sonntag um 15 Uhr im Livestream anschauen.
Hannover United unterliegt Pokalsieger

Foto: Hannover United / Philipp Sonnack
Hannover United verlor im Halbfinale des Final Four gegen die Thuringia Bulls mit 56:75.
Die Thuringia Bulls starteten stark in die Partie und dominierte das Spiel von Anfang an. Hannover United schaffte es zu Beginn kaum die Defense der Bulls zu durchbrechen. Zum Ende des ersten Viertels konnten die Füchse mit schnellen Angriffen den guten Lauf der Bulls unterbrechen und gingen mit einem Stand von 14:20 in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel gelang es Hannover kaum, die Gegner vom Korb fern zu halten und auch die eigene Offensive schaffte es wenig durchzudringen. Somit ging es mit einem Rückstand von 26:41 für United in die Halbzeitpause. Die zweite Halbzeit konnten die Füchse mit einigen schnellen Angriffen und einer stärkeren Defense ausgeglichen gestalten. Den Rückstand aus der ersten Halbzeit konnte Hannover jedoch nicht mehr aufholen, sodass United am Ende mit 56:75 verliert.
Head Coach Martin Kluck zieht ein gemischtes Fazit: „Natürlich ist die Enttäuschung da. Wir hätte die Bulls gerne mehr geärgert. Insgesamt war das ein ordentliches Spiel von uns.“, so Kluck.
Auch Kapitän Jan Sadler weiß, dass es noch besser geht: „Da war wieder einmal mehr drin. Wir haben unsere Chancen, müssen diese aber einfach mal nutzen. Insbesondere am Anfang müssen wir wacher und aggressiver sein um da mitzuhalten.“, meint Sadler.
Das zweite Halbfinale gewannen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden mit 69:44 gegen die München Iguanas. Mit einem Endstand von 77:70 im Finale krönten sich die Thuringia Bulls erneut zum RBD-Pokalsieger.
Hannover United vor Herausforderung im Final Four

Foto: Hannover United / Philipp Sonnack
Hannover United bestreitet am Wochenende das Final Four des RBD-Pokals in Frankfurt am Main. Im ersten Halbfinale treffen die Füchse am Samstag (07. März) um 17:30 Uhr auf den Titelverteidiger Thuringia Bulls.
Hannover United steht vor einer großen Herausforderung: Am Wochenende trifft United im Frankfurter Skywheelers Dome auf die Thuringia Bulls im Halbfinale des Deutschen Rollstuhlbasketballpokals. Der Sieger der Partie trifft am nächsten Tag auf die Iguanas aus München oder die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden. Die beiden Mannschaften bestreiten am Samstag das zweite Halbfinale um 20 Uhr. Das Finale findet dann am Sonntag um 15 Uhr statt.
Die Füchse standen bereits drei Mal im Finale des RBD-Pokals. Das Finale ein viertes Mal zu erreichen wird für United in diesem Jahr eine große Herausforderung. An den Thuringia Bulls ist in der laufenden Saison der RBBL1 noch niemand vorbei gekommen. Auch Hannover United musste sich den Bulls in beiden Runden mit 50:82 und 54:69 geschlagen geben.
Hannover United reist mit Vorfreude nach Frankfurt am Main: „Wir freuen uns riesig auf das Final Four. Es ist immer was ganz Besonderes zu den letzten vier Teams im Pokalwettbewerb zu gehören.“, meint Head Coach Martin Kluck. Doch die Füchse wissen auch, dass es nicht einfach wird: „Wir sind uns der Aufgabe natürlich bewusst. Gegen die Bulls zu spielen ist nicht das einfachste Los, was man kriegen kann jetzt beim Final Four. Aber gleichzeitig ist es eine tolle Herausforderung in dem Rahmen von so einem großen Turnier, wo ganz Rollstuhlbasketball-Deutschland dieses Wochenende hinblickt.“, so Kluck.
Hannover United freut sich über die Unterstützung zahlreicher Fans vor Ort oder im Livestream, wenn es gegen die Thuringia Bulls am Samstag um 17:30 Uhr um den Einzug ins Pokalfinale geht.
HU2 besiegt Tabellenführer
Das Topspiel der 2. RBBL Division A des Tabellenersten, den Nürnberg Falcons, gegen den Tabellendritten, Hannover United 2, hätte kaum spannender sein können.
Die Tendenz der letzten Wochen war bei beiden Mannschaften ähnlich, beide konnten einige Siege einfahren, jedoch verlor Nürnberg in der Woche zuvor gegen Ulm, während United auswärts gegen Hamburg gewann. Somit witterte United 2 eine Chance gegen die bisher sonst ungeschlagenen Franken, die allerdings in Bestbesetzung in die niedersächsische Landeshauptstadt reisten.
Trotz einer offensiv schwachen ersten Halbzeit konnten die Füchse defensiv weitestgehend überzeugen und gingen so mit einer denkbar knappen 22:20-Führung in die Pause. Die zweite Halbzeit begann ähnlich, United schaffte es zwar offensiv nur wenig zu punkten, schaffte es allerdings vorerst Nürnberg auch vom scoren abzuhalten.
Dann begann das vierte Viertel in dem die Gäste so langsam ihren offensiven Rhytmus fanden. United sah schon abgeschlagen aus, nachdem sie mit noch circa sieben zu spielenden Minuten plötzlich mit zehn Punkten hinten lagen. Jedoch reichten einige Anpassungen defensiv, um die Nürnberger bei nur noch sieben Punkten in der verbleibenden Zeit zu halten. Ebenso schaffte es die zweite Mannschaft von Hannover United selbst so richtig ins Laufen zu kommen, indem sie offensiv viel kontrollierter agierten und nun auch bessere Entscheidungen trafen, welche Optionen die vermeintlich aussichtsreichsten waren. So holten sie den Rückstand binnen vier Minuten vollständig auf und gingen mit drei Minuten auf der Spieluhr sogar in Führung.
Nun befand man sich mitten in der Crunchtime, in der beide Mannschaften offensiv nicht mehr viel kreieren konnten und sich einige einfache Fehler erlaubten.
Trotzalledem bewies United Angriff für Angriff und Defense für Defense absolute Moral und so trafen sie den entscheidenden Wurf mit noch etwa 20 zu spielenden Sekunden.
Also bekam Nürnberg noch einmal den Ballbesitz nach einer Auszeit, konnte aber kein Kapital mehr daraus schlagen. So gewinnt am Ende Hannover United 2 nach einer kämpferischen Leistung, vor allem im Schlussviertel, denkbar knapp mit 49:47 und verbucht Stand jetzt mindestens einen Sieg gegen jede Mannschaft der Liga.
Nun folgen für die zwischendurch verletzungs- und krankheitsbedingt ziemlich gebeutelten Niedersachsen zwei spielfreie Wochenenden, in denen man sich hoffentlich ideal auf den Saisonendspurt vorbereiten. Dieser beginnt dann am 21.03., erneut vor heimischen Publikum, gegen die Allianz Rollers Ulm.
Hannover United verliert nach engem Spiel

Foto: Hannover United / Philipp Sonnack
Hannover United lieferte sich eine ausgeglichene Partie gegen den RSV Lahn-Dill und verlor am Ende mit 48:54.
Beide Mannschaften starteten gut in die Partie. Mit einer starken Defense auf beiden Seiten lieferten sich die Teams ein ausgeglichenes erstes Viertel. Mit ein paar mehr offensiven Attacken aus Seiten der Füchse, ging United mit einer Führung von 12:9 in die erste Viertelpause. Zu Beginn des zweiten Viertels schlichen sich Fehler bei United ein und die Gäste konnten gut Punkten. Nach einem größtenteils ausgeglichenen Viertel konnten die Füchse jedoch den Vorsprung wieder auf 28:23 ausbauen. Nach der Halbzeitpause erwischten beide Teams einen hektischen Start ins Spiel. Mit fehlendem Rhythmus auf beiden Seiten und etwas Wurfpech für United ging es mit einem Spielstand von 40:39 für Hannover ins letzte Viertel. Im letzten Viertel kann United kaum an Lahn-Dills Defense vorbei und konnte die Gäste auch nicht vom eigenen Korb fern halten. Durch Abstimmungsprobleme und Fehler in der Defense musste Hannover United am Ende die Führung abgeben und verlor die Partie mit 48:54.
Hannover United hat die Partie im letzten Viertel abgegeben. Head Coach Martin Kluck hat sich einen anderen Ausgang des Spiels erhofft: „Die Enttäuschung ist berechtigter Weise groß. Weil wir uns einerseits richtig was ausgerechnet haben, Lahn-Dill packen zu können und dann der Spielverlauf das ja auch gezeigt hat, dass das möglich gewesen wäre. Am Ende sind es Kleinigkeiten, die uns fehlen, es endlich mal zu schaffen zuhause.“, so Kluck, „Trotzdem großen Respekt an meine Mannschaft, die gekämpft haben von der ersten bis zur letzten Minute.“
Uniteds Center Tom McHugh weiß, warum es am Ende nicht gereicht hat: „Ich glaube Lahn-Dill konnte sich am Ende nur aufgrund seiner Erfahrung und weil sie nicht in Panik geraten sind, als sie gegen United zurücklagen, absetzen. Sie wussten, was sie in den letzten 3-4 Minuten tun mussten, um zu gewinnen, und haben es wie ein sehr erfahrenes Team mit kühlem Kopf umgesetzt.“, so McHugh.
Nächstes Wochenende geht es für United mit dem Final Four des RBD-Pokals in Frankfurt am Main weiter. Am Samstag treffen die Füchse um 17:30 Uhr auf die Thuringia Bulls im Halbfinale. Das Finale findet am Sonntag um 15 Uhr statt.
Hannover United: Alexander Budde (19), Tom McHugh (10), Yoshinobu Takamatsu (6), Jakob Krömer (5), Jan Sadler (4), Peter Berry (2), Tobias Hell (2), Oliver Jantz, Sören Seebold



