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EuroCup2-Finale: Hannover United will dritten Titel in Italien holen

Foto: Hannover United / Philipp Sonnack
Vom 23.04.-26.04. kämpft Hannover United im italienischen Kalabrien um den Sieg des EuroCup2. Nach dem 7. Platz in der vergangenen Saison wollen die Füchse wieder angreifen - es soll der dritte Titel (nach Sieg des EuroCup3 2023 und EuroCup2 2024) für United werden.
Das internationale Highlight der Saison steht an und Hannover United hat ein klares Ziel vor Augen: der dritte Titel im EuroCup soll her. Doch das wird keine leichte Aufgabe. Eine lange Anreise, viele Spiele in wenigen Tagen und starke Gegner in der Gruppe werden es den Füchsen schwer machen. Doch unter der Leitung von Trainer Christoph Lübrecht, der für Head Coach Martin Kluck einspringt, hat sich die Mannschaft gut auf das anstrengende Wochenende vorbereitet: „Wenn wir so als Team zusammenspielen, wie in den letzten Wochen, haben wir gute Chancen!“, so Lübrecht.
Die Mannschaft ist fit und wird bis auf Peter Berry vollzählig anreisen. Da dieser mit der US-Nationalmannschaft unterwegs ist, für ihn wird Luis Conrad mit nach Italien fahren.
Zum Auftakt trifft Hannover United am Freitag um 14:15 Uhr auf den bekannten deutschen Bundesligisten Köln 99ers. Am selben Tag geht es um 18:45 Uhr weiter gegen Elan Chalon aus Frankreich. Das letzte Spiel der Vorrunde findet für United am Samstag um 11:45 Uhr gegen die Asinara Waves aus Italien statt. In der anderen Gruppe spielen die ASD RC Basket in Carrozzina (Italien), die London Titans (England), Fundaćion Aliados und die Econy Gran Canaria (beide Spanien). Die zwei ersten beider Gruppen qualifizieren sich für die Halbfinals am Samstagnachmittag. Das Finale steigt am Sonntag um 12:15 Uhr.
Zwei prägende Gesichter verlassen Hannover United nach dieser Saison: Alexander Budde und Tobias Hell schlagen neue sportliche Wege ein

Alexander Budde und Tobias Hell bei der Europameisterschaft 2025
Sowohl Budde als auch Hell werden in der kommenden Saison zu europäischen Top-Klubs wechseln.
Für Cheftrainer Martin Kluck, der beide Spieler schon früh entdeckt und begleitet hat, haben Budde und Hell den Verein über Jahre geprägt: „Der Verlust ist ein riesiger Schlag. Alex und Tobi sind sportlich und von ihrer Persönlichkeit her für uns nicht zu ersetzen.“ Man gehe im Guten auseinander, Kluck wünscht beiden Spielern viel Erfolg für ihren weiteren Weg. „Wenn man die Chance hat, bei so großen Klubs anzuheuern und um die Krone Europas zu spielen, kann ich als Trainer das auch akzeptieren“
Alexander Budde kam 2016 als 16-Jähriger ins Lotto-Sportinternat und entwickelte sich über die Bundesliga-Reserve zu einer festen Größe bei Hannover United. „Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung, die ich hier über die Jahre erfahren habe. Gerade in der Anfangszeit und auch in schwierigen Phasen hat mir das enorm geholfen“, sagt Budde. „Ich bin allen im Verein sehr dankbar – vom Trainerteam über meine Mitspieler bis zu den Ehrenamtlichen. Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, den nächsten Schritt zu gehen.“
Tobias Hell wechselte im Sommer 2019 nach seinem Abitur vom Regionalligisten Cottbus nach Hannover. „Ich bin jetzt sieben Jahre hier. Diese Zeit hat mich sehr geprägt. Als ich mit 19 nach Hannover gekommen bin, wusste ich nicht, was ich sportlich erreichen kann“, sagt Hell. „Ich habe einen großen Teil meines bisherigen Lebens hier verbracht. Das wird immer ein besonderer Abschnitt für mich bleiben.“
Budde und Hell waren zentrale Bestandteile der erfolgreichen Entwicklung von Hannover United in den vergangenen Jahren. In dieser Saison steht das Team erneut im Playoff-Halbfinale, zum sechsten Mal in Folge. 2023 und 2024 gehörten beide zur Mannschaft, die in Europa für Furore sorgte und die ersten beiden EuroCup-Titel der Vereinsgeschichte nach Hannover holte.
Bevor sich ihre Wege trennen, steht noch ein gemeinsames Ziel im Fokus: Ab Donnerstag kämpft Hannover United in Kalabrien (Italien) erneut um den EuroCup2-Titel.
Hannover United beendet Bundesliga-Hauptrunde mit Sieg

Foto: Hannover United / Philipp Sonnack
Hannover United konnte das letzte Spiel in der Hauptrunde der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga mit 64:59 gegen die Doneck Dolphins Trier für sich entscheiden.
Trotz außerplanmäßig später Ankunft in Trier gelang Hannover United ein guter Start in die Partie. Von Beginn an herrschte eine hohe Intensität auf dem Spielfeld. Dank einer starken Offensive konnten die Füchse mit einer Führung von 16:8 in die erste Viertelpause gehen. Im zweiten Viertel traf United weiterhin viele Körbe. Jedoch hatten die Füchse hier einige Probleme in der Defense, weshalb Trier zur Halbzeitpause auf einen Stand von 33:28 verkürzen konnte.
Diese Führung konnte Hannover in der zweiten Halbzeit gut verwalten und zwischenzeitlich auch auf zehn Punkte ausbauen. Davon ließ sich Trier allerdings nicht unterkriegen und kämpfte sich, auch unteranderem durch die starken Trierer Scorer Dirk Paßiwan und Corry Rossi auf einen Endstand von 64:59 für die Füchse ran.
Die letzten Spielminuten musste United auf den starken Scorer Tom McHugh verzichten, der aufgrund eines Achsenbruchs nicht weiterspielen konnte. Ebenfalls verzichten musste die Mannschaft auf ihren Head Coach Martin Kluck, da er sich aktuell in Babypause befindet. Für Ihn war stellvertretend Vanessa Erskine-Sadler als Trainerin mit in Trier: „Ich glaube alle line ups sind mit einem guten Gefühl am Ende vom Feld gegangen. Ziel war jedem Spieler seine Minuten zu geben, als Vorbereitung auf die Euro League“, so Erskine-Sadler.
Die Mannschaft ist zufrieden mit der Leistung und bereit für das EuroCup2-Finale nächste Woche: „Wir sind auf jeden Fall zufrieden mit unserer Leistung. Ich glaube es waren schwierige Bedingungen heute ohne Head-Coach anzureisen, erst eine Stunde vor Spielbeginn da zu sein. Vanessa hat das als Coach richtig stark gemacht. Hat uns genau das Richtige in den richtigen Momenten mitgegeben, was wir brauchten. Wir fahren, glaube ich, mit einem sehr guten Gefühl jetzt zum Europcup. Wir haben gezeigt, dass wir uns auch in schwierigen Situationen als Team einfach nicht hängen lassen und zeigen, was wir drauf haben.“, so Guard Sören Seebold.
Nächste Woche reist Hannover United zum EuroCup2-Finale nach Kalabrien (Italien) und wird dort von Donnerstag bis Sonntag um den Titel kämpfen.
Hannover United: Alexander Budde (21), Thomas McHugh (19), Jan Sadler (10), Yoshinobu Takamatsu (8), Jakob Krömer (4), Peter Berry (2), Sören Seebold, Tobias Hell
Letztes Spiel der Hauptrunde: Hannover United will Selbstvertrauen tanken

Foto: Hannover United / Philipp Sonnack
Im letzten Spiel der Hauptrunde in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga trifft Hannover United auswärts auf die Doneck Dolphins Trier. Tipoff ist am Samstag (18. April) um 18 Uhr in der Universitätshalle Trier.
Das Rennen um die Playoffs ist bereits beendet: Hannover United ist mit dem vierten Tabellenplatz sicher dabei, egal wie das Spiel gegen Trier ausgeht. Trotzdem wollen die Füchse am Samstag konzentriert an das Spiel rangehen. Es gilt den Gameplan umzusetzen und am Ende mit viel Selbstvertrauen aus dem Spiel zu gehen, um den Schwung mit zum Eurocup 2 Finale zu nehmen, das die Woche darauf stattfindet.
Hannover United konnte das Hinspiel gegen Trier knapp mit 62:57 gewinnen. Damit verspricht das Rückrundenspiel ebenso spannend zu werden.
Die Füchse werden um den Sieg kämpfen, doch das wird keine leichte Aufgabe: „In Trier zu spielen ist immer eine riesen Herausforderung. Erst mal eine anstrengende Auswärtsfahrt, weil sie super lang ist. Dann ist Trier ein Team, was sehr viel Biss hat, gut eingespielt ist und immer in der Lage ist, Zähne zu zeigen.“, so Head Coach Martin Kluck.
Die Mannschaft ist motiviert und wird am Samstag alles geben, um die Hauptrunde mit einem Sieg zu beenden.
Wichtiger Schritt in Richtung Playoffs: Hannover United gewinnt letztes Heimspiel

Foto: Hannover United / Philipp Sonnack
Hannover United konnte das letzte Heimspiel der regulären Saison in der Rollstuhlbaskettball-Bundesliga gegen die Köln 99ers mit 81:69 für sich entscheiden und ist somit den Playoffs einen wichtigen Schritt näher.
Im ersten Viertel lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe. Einfache Fehler in der Defensive auf Seiten von Hannover United ließen Köln früh in Führung gehen. Zum Ende des Viertels konnten die Füchse mit einer besseren Defensive an Köln vorbeiziehen und mit einer leichten Führung von 21:19 in die erste Viertelpause gehen. Auch im zweiten Viertel blieb es ein spannendes und enges Spiel. Den Füchsen gelang es lange Zeit eine Führung zu halten, gegen Ende des Viertels konnte Köln aber wieder ausgleichen und so stand es zwischenzeitlich 37:37. Am Ende hatte Hannover United den längeren Atem und es konnte mit einer knappen Führung von 41:39 in die Halbzeitpause gehen.
Mit neuer Energie aus der Kabine ging es dann in die zweite Halbzeit. Auch hier blieb es weiter ein spannendes und vor allem schnelles Spiel. Besonders Hannover United gelang es aber die Rebounds schnell und effektiv zu nutzen, während es Köln schwer hatte an der Defense der Füchse vorbei zu kommen. So konnte United hier erstmals mit 10 Punkten in Führung zu gehen. Am Ende ging es 65:56 für United in die letzte Pause. Im letzten Viertel ließ dann die Energie der Kölner nach, während die Füchse weiter voller Energie auf dem Feld waren. So gelang es United weiter die Führung zu verwalten und gewann am Ende das letzte Heimspiel der Hauptrunde mit 81:69.
Mit Blick auf die Teamleistung zieht Jakob Krömer ein positives Fazit: „Ich denke, das war eines unserer besten Spiele. Wir hatten eine gute Trefferquote und am Ende auch eine super Energie.“, meint Krömer.
Head-Coach Martin Kluck freut sich über diesen Heimsieg und ist sich über die Qualität der Gegner bewusst: „Wir freuen uns total, das wir mal wieder einen Heimsieg jetzt einfahren konnten nach ein paar Wochen, wo wir hier und da ein bisschen gewackelt haben. Auch heute war es nicht einfach gegen Köln. Die haben richtig gutes Spiel gemacht, gerade in der ersten Halbzeit.“, so Kluck.
Auch Tobias Hell weiß den Sieg der Mannschaft zu schätzen: „War ein enges Spiel, gutes Spiel und ich würde sagen da können wir ziemlich stolz drauf sein, dass wir das Ding souverän nach Hause gefahren haben.„, und zieht auch ein positives Fazit zur Trefferquote, insbesondere um Top-Scorer Tom McHugh: „Wir haben da einfach einen kühlen Kopf bewahrt, hatten natürlich eine gute Trefferquote, vor allen Dingen auch Tom.“, so Hell.
Im Rennen um die Playoffs bleibt es spannend: Aktuell befindet sich Hannover United auf dem vierten Tabellenplatz. Lediglich die Doneck Dolphins Trier können den Füchsen diesen noch nehmen. Sollte Trier am Sonntag (12. April, 15 Uhr) gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden gewinnen, muss United das letzte Spiel der Hauptrunde nächsten Samstag (am 18. April um 18 Uhr in Trier) gegen Trier gewinnen, um in die Playoffs einzuziehen. Verliert Trier gegen Wiesbaden, sind die Füchse sicher in den Playoffs.
Hannover United: Tom McHugh (35 / 1 Dreier), Jakob Krömer (18), Alexander Budde (16), Yoshinobu Takamatsu (4), Peter Berry (4), Sören Seebold (2), Jan Sadler (2), Tobias Hell
Letztes Heimspiel der Saison: Hannover United empfängt Köln 99ers

Foto: Hannover United / Nathalie Bonacker
Am kommenden Samstag (11.04.) trifft Hannover United im letzten Heimspiel der Hauptrunde in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga auf die Köln 99ers.
Hannover United muss noch zwei Spiele in der Bundesliga bestreiten, bis es zu den Playoffs geht. United steht nach wie vor auf dem vierten Tabellenplatz und kann es mit einem Sieg gegen Köln am Samstag aus eigener Kraft in die Playoffs schaffen. Die Chancen für einen Sieg stehen gut - die Füchse konnten das Spiel der Hinrunde gegen Köln mit 77:66 für sich entscheiden.
Es verspricht am Samstag spannend zu werden: „Ich erwarte auf jeden Fall ein hart umkämpftes Spiel, in der Vergangenheit haben wir immer wieder knappe Spiele gegen Köln gehabt und mit der Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern darf man Köln nicht unterschätzen!,“ so United-Center Alexander Budde.
Ein letztes Mal in dieser Saison haben die Fans die Gelegenheit, Hannover United im Fuchsbau anzufeuern. Die Füchse freuen sich über eine volle Halle beim letzten Heimspiel. Tipoff ist am Samstag um 18 Uhr in der Sophienschule.
United-Großaufgebot in Ulm: Füchse beim Nationalmannschafts-Lehrgang gefordert
Die Delegation von Hannover United beim Lehrgang in Ulm
Es wird langsam zur Tradition im deutschen Rollstuhlbasketball: Zum dritten Mal in Folge trafen sich die Nationalteams zum gemeinsamen Lehrgang in Ulm. Über vier intensive Tage kamen die U19, die U22 und die A-Nationalmannschaften in der Donaustadt zusammen, um an der Form für die kommenden Aufgaben zu feilen – und Hannover United war erneut mit einer starken Delegation vertreten.
Dass Hannover United eine der Top-Adressen für die Ausbildung und Förderung von Nationalspielern ist, zeigte sich in Ulm einmal mehr. Trotz der krankheitsbedingten Absagen von Luis Conrad und Felix Hansing waren zahlreiche United-Gesichter vor Ort, um sich unter den Augen der Bundestrainer zu beweisen oder den Lehrgang im Hintergrund zu unterstützen.
Ein besonderes Highlight markierte der Lehrgang für Leyla Stähler: Sie war zum ersten Mal im Kreis der Damen-Nationalmannschaft dabei und konnte ihre Premiere unter dem neuen Damen-Bundestrainer Josef Jaglowski feiern. Für die junge United-Spielerin ein wichtiger Meilenstein in ihrer Entwicklung: „Für mich waren die Tage in Ulm eine ganz neue Erfahrung und ziemlich aufregend. Es war sehr spannend mit der A-Nationalmannschaft zusammen zu trainieren und das Camp, sowie das Screening, gemeinsam mit den Herrenteams zu erleben.“, so Stähler.
Auch bei den Herren wächst die United-Präsenz in der Spitze weiter an. Während Alexander Budde, Tobias Hell und Jan Sadler (nach Pause) bereits zum festen Stamm gehören, gab es zwei weitere erfreuliche Nominierungen: Sowohl Sören Seebold als auch Jakob Krömer waren in Ulm das erste Mal im erweiterten A-Kader gefordert.
Im Nachwuchsbereich zeigte zudem Max Dorka, warum er zum festen Stamm der deutschen Hoffnungsträger gehört. Für ihn bot der Aufenthalt in Ulm die perfekte Gelegenheit, sich im direkten Vergleich mit den besten Talenten Deutschlands zu messen und wertvolle Impulse für den Bundesliga-Alltag mitzunehmen.
Abgerundet wurde die United-Präsenz durch Christoph Lübrecht, der den Lehrgang im Bereich Trainer und Management unterstützend begleitete.
Der Lehrgang in Ulm zeichnet sich dadurch aus, dass die Grenzen zwischen den Kadern bewusst durchlässig gehalten werden. Die Nachwuchsteams profitieren von der Nähe zu den A-Mannschaften, können sich Kniffe bei den Profis abschauen und bei gemeinsamen Einheiten das Tempo der Weltspitze schnuppern.
„Für uns als Verein ist es eine tolle Bestätigung, mit so vielen Akteuren in verschiedenen Rollen und Altersklassen vertreten zu sein“, heißt es aus dem United-Umfeld. „Es zeigt, dass die Entwicklung unserer Talente in die richtige Richtung geht.“
Die United-Delegation in Ulm im Überblick:
Damen: Leyla Stähler (erstmalige Nominierung)
A-Kader / Erw. A-Kader (Herren): Alexander Budde, Tobias Hell, Jan Sadler, Sören Seebold (Debüt A-Kader), Jakob Krömer (Debüt A-Kader)
Nachwuchs (U19/U22): Max Dorka
Funktionsteam (Trainer / Management): Christoph Lübrecht
Krankheitsbedingt fehlend: Luis Conrad, Felix Hansing
SG Hannover United III / RSG Langenhagen unterliegen zuhause
Nach dem Spieltag am 21.03.2026 in Oldenburg ging es für die SG bereits eine Woche später am 28.03.2026 weiter. Zunächst traf die SG im ersten Spiel des Tages auf den RSC Oldenburg und im letzten Spiel dann auf die Mannschaft aus dem Emsland die Emsland Rolli Baskets. Coach Michael Geuer konnte auf 13 Spieler; innen setzen und musste krankheitsbedingt nur auf Lukas Seyring verzichten.
SG Hannover United 3 / RSG Langenhagen 24:62 RSC Oldenburg
Bereits letzte Woche traf die SG im ersten Spiel auf den RSC Oldenburg. Die SG tat sich zunächst erneut sehr schwer in Spiel zu starten und zunächst scorte nur Oldenburg durch ihren Center Roggelin. In der 4. Spielminute scorte Wicker die ersten Punkte für die SG. Nun hatte Oldenburg Probleme mit dem Scoring und die SG konnte erneut durch Wicker zunächst ausgleichen und dann in Führung gehen. Oldenburg hatte aber die letzte Antwort im ersten Viertel durch Frank Fauerbach. (10:13) Auch im zweiten Viertel hatte die SG zunächst Probleme zu scoren, bevor Coach Michael Geuer für die SG scorte. Das zweite Viertel lief insgesamt ausgeglichen, trotzdem gewann Oldenburg dies knapp mit 08:10 (Halbzeitstand 18:23). Dachte die SG das dies Spiel weiter halbwegs ausgeglichen lief sah Sie sich dort leider getäuscht. So startet der RSC Oldenburg einen 0:10 Lauf, der erst durch Felix Heises Punkte in der 25. Spielminuten unterbrochen wurde. Die SG verlor das dritte Viertel klar mit 04:19. (22:42) Auch das vierte Viertel lief ähnlich der RSC Oldenburg scorte nach Belieben während sich die SG sichtlich schwertat. Coach Geuer nutze die Möglichkeit und gab allen Spieler: innen Einsatzzeiten.
SG Hannover United 3 / RSG Langenhagen 20:62 Emsland Rolli Baskets
Die Emsland Rolli Baskets trafen vor dem Spiel gegen die SG zunächst auf den RSC Oldenburg wo Sie sich mit 55:45 durchsetzen konnten. Im letzten Spiel des Spieltages trafen nun die SG auf die Emsland Rolli Baskets. Zunächst konnte die SG tatsächlich scoren durch Tilgner und Hoffmann. Was dann folgte kann war ein beeindruckender 0:19 Lauf von den Emsland Rolli Baskets der durch Frontchecking und einer Presse entstand. Die SG verlor das erste Viertel klar mit 04:21. Im zweiten Viertel konnte die SG das Spiel ein bisschen ausgleichender gestalten und schaffte es besser zu scoren Tilgner und Wicker. Trotzdem verloren die SG das Viertel mit 6:12 (Halbzeitstand 10:33) Nach der Halbzeit lief dann leider nicht viel zusammen im dritten Viertel, hier konnte die SG nur 2 Punkte scoren und verlor somit das dritte Viertel mit 02:20 (12:53) Im letzten Viertel des Spiels gab Coach Geuer auch wieder allen Spieler: innen Einsatzzeiten. Auch konnte die SG das Spiel wieder ausgeglichener gestalten und verlor das letzte Viertel nur knapp mit 08:09 (Endstand 20:62)
Es spielten für die SG United III / RSG Langenhagen: Melanie Wein (0/0 Punkte), Michael Kutz (2/2), Michael Geuer (8/0), Nadine Rjabof (0/0), Stefan Tilgner (2/5), Hubert Wicker (8/6), Mirjam Dzionsko (0/), Nathanael Hoffmann (2/2), Felix Heise (2/5), Janosch Bubat (-/0) Christiane Bender (0/-), Regina Brunsch-Heinz (0/0), Helene Bischoff (0/0)
Der letzte Spieltag der Saison für die SG findet am 18.04.2026 in Osnabrück statt, hier trifft die SG zunächst auf die Emsland Rolli Baskets und im letzten Spiel der Saison dann auf die Gastgeber den RSC Osnabrück.
Revanche verpasst: Hannover United unterliegt Rhine River Rhinos

Foto: Hannover United / Philipp Sonnack
Hannover United unterlag den Rhine River Rhinos aus Wiesbaden im Heimspiel mit 41:58.
Beide Mannschaften starteten gut in die Partie. Peter Berry warf den ersten Korb des Spiels und brachte die Gastgeber dadurch früh in Führung. United gelang es häufiger an Wiesbadens Offensive vorbeizukommen. Jedoch schafften es die Füchse kaum, die Gegner vom eigenen Korb fernzuhalten. Somit ging es mit einem Rückstand von 13:19 in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel gelang es United nicht mehr an Wiesbadens Defensive vorbeizukommen. Im ganzen Viertel konnten die Füchse lediglich einen Korb aus dem Spiel heraus erzielen. Die Rhinos hingegen schafften es mit hoher Intensität in der Offensive auf einen Vorsprung von 40:16 zur Halbzeitpause davonzuziehen. Hannover United kam mit frischer Energie aus der Kabine und startete in der zweiten Halbzeit eine Aufholjagd. Den Füchsen gelang es nun deutlich häufiger die Defensive der Wiesbadener zu durchbrechen und auch die eigene Defensive machte es den Gegnern schwerer, Körbe zu treffen. Der Vorsprung der Rhinos aus der ersten Halbzeit war allerdings zu groß, sodass sich United am Ende mit 41:58 geschlagen geben musste.
United-Center Tom McHugh ist nicht zufrieden mit dem Spiel: „40 Punkte in einem Basketballspiel der Bundesliga zu erzielen, reicht auf einem so hohen Niveau wie unserem nicht aus. Wir müssen uns auf unsere Wurfgenauigkeit konzentrieren, viel härter und cleverer daran arbeiten, wie wir uns gegenseitig in freie Wurfpositionen bringen können und uns ganz auf den Erfolg der Mannschaft konzentrieren.“, so McHugh.
Die erste Halbzeit lief nicht so, wie United es sich vorgestellt hatte: „Wir haben schon ganz klar einen Gameplan gehabt und wir haben ja auch das Hinspiel vor zwei Wochen eigentlich gut bestritten. Das wollten wir ähnlich wiederholen, hatten auch noch ein, zwei Ideen, aber wir haben es leider gerade in der ersten Halbzeit nie umgesetzt bekommen.“, meint Teammanager Udo Schulz.
Die zweite Halbzeit lief für die Füchse deutlich besser: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft wie wir in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht gezeigt haben. Auch wenn es für ein Comeback nicht mehr gereicht hat.“, so Head Coach Martin Kluck.
Beim Heimspiel haben 456 Zuschauer die Füchse angefeuert. Hannover United freut sich sehr darüber, dass der Sozialverband Deutschland Spieltagspartner war und zahlreich vor Ort gewesen ist.
In zwei Wochen geht es mit dem nächsten Heimspiel in der Bundesliga weiter. Die Füchse empfangen am 11. April die Köln 99ers in der Sophienschule. Tipoff ist um 18 Uhr.
Hannover United: Alexander Budde (13), Tom McHugh (9), Yoshinobu Takamatsu (8), Jakob Krömer (4), Jan Sadler (3 / 1 Dreier), Oliver Jantz (2), Peter Berry (2), Sören Seebold, Tobias Hell
Nach Overtime-Niederlage im Hinspiel: Hannover United trifft erneut auf die Rhine River Rhinos

Foto: Hannover United / Philipp Sonnack
Diesen Samstag (18 Uhr) findet das nächste Heimspiel der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga für Hannover United statt. Die Füchse empfangen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden in der Sophienschule.
Bei noch drei verbleibenden Spieltagen vor den Playoffs, neigt sich die Saison der Bundesliga langsam dem Ende zu. Derzeit befindet sich Hannover United auf dem vierten Tabellenplatz, damit sind die Füchse aktuell sicher in den Playoffs. Jetzt heißt es diesen Platz über die nächsten drei Spiele zu verteidigen.
Knapp zwei Wochen nach der Niederlage in Wiesbaden soll jetzt die Revanche folgen. Nachdem die Füchse am 15. März lange geführt haben und die Rhinos im letzten Viertel ausgleichen konnten, zogen sie in der Overtime an Hannover vorbei. Diesmal soll es anders laufen. United will sich den wichtigen Heimsieg holen. Dass es machbar ist, wissen die Füchse: „Im Hinspiel haben wir in der ersten Halbzeit gezeigt, dass wir dazu in der Lage sind sie zu besiegen, jetzt müssen wir dieses Spiel nur noch über 40 Minuten bringen.“, so United-Center Jakob Krömer. Die Mannschaft weiß, was es für einen Sieg braucht: „Wir müssen von Beginn an wach sein, als Team agieren und uns an den Gameplan halten.“, so Guard Oliver Jantz. Es verspricht ein spannendes und intensives Spiel zu werden.
Hannover United freut sich, dass der jahrelange Partner, der SoVD (Sozialverband Deutschland) auch diesen Samstag wieder Spieltagspartner ist: „Die Spieltage mit dem SoVD sind immer was ganz Besonderes, weil zum einen die Halle sehr voll wird, es zum anderen aber auch eine tolle Organisation ist, die unsere Ziele und Werte teilt.“, so Kapitän Jan Sadler.
Hannover United freut sich über die Unterstützung zahlreicher Fans bei diesem wichtigen Heimspiel am Samstag. Tipoff ist um 18 Uhr im Fuchsbau (Lüerstraße 18).
Am Samstag werden viele Fans erwartet. Zuschauer sollten entsprechend mehr Zeit einplanen.



