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RBBL1 | Für United startet der Saisonendspurt gegen Aufsteiger RB Zwickau

Nach einer ereignisreichen letzten Woche mit drei Spielen kommt am Samstag (18 Uhr) Aufsteiger RB Zwickau in den Fuchsbau (Sporthalle Sophienschule). Die Begegnung war bereits für Oktober 2023 geplant, musste aber aufgrund von Krankheitsfällen verschoben werden.
Von Bennet Binder
Hannover. In der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL 1) trifft Hannover United auf den Aufsteiger RB Zwickau. Die Begegnung war eigentlich für den zweiten Spieltag geplant, musste aber aufgrund von Krankheitsfällen verschoben werden. Nun wird die Partie am Samstag um 18 Uhr im „Fuchsbau“ nachgeholt. Auf die „Füchse“ kommen nun noch insgesamt drei reguläre Ligaspiele zu. „Wir wollen diese letzten Begegnungen bestmöglich gestalten und gut in die Osterpause kommen“, so Trainer Martin Kluck.
Zurück in den Liga-Alltag
United kommt aus einer herausfordernden Woche mit dem Spiel gegen Wiesbaden und dem Pokal Final Four in Köln. „Die lange und kräftezehrende Woche mit der Begegnung gegen Wiesbaden und das Pokalwochenende in Köln ist nun vorbei und wir sind jetzt wieder im Alltag und im normalen Rhythmus“, sagt Coach Kluck. „Es ist nun unsere Aufgabe, konzentriert weiterzuarbeiten und die nächsten entscheidenden Spiele anzugehen.“
Mit Zwickau kommt eine Wundertüte
Die Zwickauer stehen zurzeit auf dem vorletzten Platz, doch für Trainer Kluck habe das nichts zu bedeuten. „Sind eine junge, unbekümmerte Mannschaft, die immer Vollgas gibt und immer für eine Überraschung gut ist. Sie spielen mutig auf und versuchen jedes Spiel mit viel Willen und großem Kampfgeist für sich zu entscheiden. Genau das macht Zwickau so gefährlich“, so Trainer Kluck. Ein guter Beweis dafür ist das letzte Heimspiel der Sachsen gegen die Köln 99ers, welches sie lange offenhielten und am Ende nur mit vier Punkten verloren.
United will mit Trainingspause zum Erfolg kommen
Nach der Finalniederlage im Final Four am Sonntag gegen den RSV Lahn-Dill war erst mal Pause angesagt für die Mannschaft von Kapitän Jan Sadler. „Wir haben uns nach dem anstrengenden Wochenende ein bisschen Abstand gegönnt und haben Montag, Dienstag und Mittwoch trainingsfrei gemacht, weil wir wissen, dass die Saison noch sehr lang werden kann“, so Kluck. Laut dem Coach sei die Trainingspause auch in Bezug auf das Repechage Turnier in Paris, das vom 12. bis 15. April in Antibes (Frankreich) stattfindet, genau richtig. Nach dem letzten Bundesligaspieltag sind viele bei der Nationalmannschaft, um sich auf die Qualifikation für die Paralympischen Spiele vorzubereiten. „Ich bin mir sicher, dass wir Donnerstag mit einem sehr fokussierten und konzentrierten Team wieder starten und alle Bock haben, das nächste Spiel zu gewinnen“, sagt Kluck.
DRS Pokal | Großer Kampf wird nicht belohnt: United unterliegt Lahn-Dill im Pokalfinale

Akrobatischer Abschluss: Topscorer Alex Budde erzielt zwei seiner insgesamt 22 Punkte. Foto: Gero Müller-Laschet
Am Sonntagmittag trafen Hannover United und der RSV Lahn-Dill im Finale des DRS Pokals in Köln aufeinander. In einer spanenden und zu jeder Zeit auf Augenhöhe geführte Partie siegte Lahn-Dill am Ende mit 74:66 gegen die „Füchse“ und krönte sich zum Pokalsieger. United wartet weiterhin auf den ersten Sieg gegen das Team aus Wetzlar.
Köln. Im Finale des DRS Pokal Final Fours traf Hannover United auf den Rekordpokalsieger RSV Lahn-Dill. In einer Partie mit mehreren Führungswechseln musste sich die Mannschaft von Trainer Martin Kluck mit 66:74 geschlagen geben. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe und wir werden noch mal die Chance haben gegen sie zu spielen. Ich bin stolz auf das Team, es hat jeder eine Top-Leistung abgeliefert“, so Alexander Budde.
Erste Hälfte auf Top Niveau
Das Spiel begann mit vier Punkten von Alexander Bude und sieben von Matthias Güntner. United schaffte es zwischenzeitlich mit fünf Punkten zu führen (16:11). Am Ende des Viertels übernahm jedoch der RSV knapp die Führung (16:17). Im zweiten Spielabschnitt wechselte die Führung immer wieder hin und her. Zur Halbzeit lag United knapp mit 30:33 in Rückstand.
United lässt Freiwürfe liegen
Aus der Halbzeit kam das Team von Kapitän Jan Sadler schlechter raus als der ungeschlagenen Tabellenführer der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga. „Bis zur Halbzeit haben wir mitgespielt und im dritten Viertel sind sie dann etwas weggezogen“, sagt Budde. Lahn-Dill gewann den Spielabschnitt mit 16:10 und war mit neun Punkten vorn. Für den Vorsprung sorgten auf United Seite vor allem die liegen gelassenen Freiwürfe. Die „Füchse“ verwandelten gerade mal vier von 13 Würfen von der Linie.
United wirft noch mal alles rein
Mit neun Punkten Rückstand probierte United im letzten Viertel alles. Es reichte aber nicht, obwohl sie den letzten Spielabschnitt mit 26:25 gewannen. „Wir haben gegen eine Weltklasse Mannschaft gespielt. Respekt an Lahn-Dill, das haben sie heute verdient gewonnen“, so United Topscorer Alexander Budde.
Bei Playoff-Qualifikation wartet der RSV erneut
Sollte Hannover United in den noch verbleibenden drei Ligaspielen die Playoffs klar machen, würde im Halbfinale erneut der RSV Lahn-Dill auf die „Füchse“ warten. Dafür benötigt das Team von Martin Kluck aus den Spielen gegen Zwickau, Köln und Trier zwei Siege.
Hannover United: Alexander Budde (22 Punkte), Shaun Norris (19/1 Dreier), Jan Gans (14), Jan Sadler (5/1 Dreier), Thomas McHugh (4), Tobias Hell (2), Jan Haller, Oliver Jantz, Vanessa Erskine.
RSV Lahn-Dill: Matthias Güntner (25 Punkte/ 1 Dreier), Rose Hollermann (24), Quinten Zantinge (13), Thomas Böhme (6), Mendel Op Den Orth (4), Jannik Blair (2), Catharina Weiss, Tomas Klein, Peyman Mizan, Mark Beissert, Re Fujimoto.
DRS Pokal | Hannover United knackt Köln und steht im Pokalfinale

Jan Haller setzt zum Wurf gegen den Kölner Robin Poggenwisch an. Foto: Gero Müller-Laschet
Hannover United steht im Pokalfinale! Trainer Martin Kluck erwartete ein enges Halbfinalspiel zwischen seinem Team und den Köln 99ers. Doch daraus wurde nichts. United gewann die Partie am Samstagmittag deutlich mit 74:52 und spielt nun am Sonntag um 13 Uhr im Finale gegen Rekordpokalsieger RSV Lahn-Dill.
Köln. Hannover United steht zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte im Pokalfinale. Wie schon im Jahr 2018 treffen die Füchse am morgigen Sonntag um 13 Uhr auf den RSV Lahn-Dill. Beim souveränen 74:52-Erfolg im Halbfinale gegen die Köln 99ers, hatte vor allem Alexander Budde 31 Punkten einen großen Anteil an der Höhe des Sieges.
Gute Verteidigung als Schlüssel zum Erfolg
Im Ligaspiel gegen Köln war Bulut Kodal noch der beste Werfer für die 99ers, im heutigen Spiel gelangen ihm lediglich zwei Punkte, was vor allem an der guten Defensivarbeit von United lag. „Wir haben sehr gut verteidigt in der ersten Halbzeit und haben den Kölnern damit früh im Spiel den Mut genommen“, so Trainer Martin Kluck. „Wir waren konzentriert in der Verteidigung, aggressiv an den Stühlen und haben es gegen die Kölner, die viele sehr starke individuelle Spieler haben, gut gemacht“, sagt Tobias Hell.
Selbstvertrauen bei den Würfen
Mit 72 Punkten knackt Hannover United seit langem wieder die 70 Punktemarke. „Wir haben unsere Würfe mit Selbstvertrauen genommen und wurden dafür belohnt“, so der Coach. Neben den 31 Punkten von Alexander Budde haben mit Shaun Norris, Jan Haller und Jan Sadler gleich drei Spieler acht Punkte geworfen. „Wir haben einen tiefen Kader mit vielen Scorern und bei uns kann jedes Spiel ein anderer Topscorer sein. Das macht uns schwer ausrechenbar für den Gegner“, sagt Trainer Kluck.
Finale gegen RSV Lahn-Dill
Im Finale treffen die Füchse auf den RSV Lahn-Dill, gegen die man vor einer Woche in der Liga knapp mit 49:55 verlor. Lahn-Dill gewann im anderen Halbfinale gegen die Thuringia Bulls mit 88:71. „Beide Teams werden alles geben. Ich glaube, wir haben uns über die letzten Spiele gegen Lahn-Dill viel Respekt von den Wetzlarern erspielt. Sie sind als Tabellenführer natürlich der Favorit, aber wer das Spiel letzte Woche gesehen hat, hat gemerkt, dass wir auf Augenhöhe mit ihnen mithalten können“, so Martin Kluck.
Die Köln 99ers übertragen die Partie LIVE über den eigenen YouTube-Kanal. Die Partie beginnt um 13 Uhr.
Köln 99ers: Thomas Reier (35 Punkte/3 Dreier), Robin Poggenwisch (9), Masside Cakir, Bulut Kodal, Matthias Heimbach, Umut Akbay (je 2), Mustafa Korkmaz, Tommie Lee Gray, Joel Schröder, Alexander Kreiser.
Hannover United: Alexander Budde (31 Punkte), Thomas McHugh (15), Jan Sadler, Jan Haller, Shaun Norris (je 8), Jan Gans (4), Tobias Hell, Oliver Jantz, Vanessa Erskine.
RBBL 1 | Hannover United verliert erneut gegen die Rhinos

BU: Head Coach Martin Kluck haderte in Wiesbaden mit der Trefferquote seines Teams. Foto: Maike Lobback
Vor dem Pokal Final Four am Wochenende in Köln war Hannover United am Donnerstagabend bei den Rhine River Rhinos in Wiesbaden gefordert. Das Nachholspiel verloren die Füchse mit 53:60. Damit bleibt United auf Platz vier.
Wiesbaden. Am Donnerstagabend um 20 Uhr stand für Hannover United das Nachholspiel gegen die Rhine River Rhinos auf dem Programm. Das Spiel sollte eigentlich schon im November stattfinden, wurde aber auf Wunsch von den Gastgebern verlegt. Wie vor zehn Tagen verlor United erneut mit sieben Punkten (53:60) gegen die „Rhinos“ aus Wiesbaden.
United startet gut
In das Nachholspiel starteten die „Füchse“ gut und führten nach dem ersten Viertel mit 21:16. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Wiesbadener zu einem guten Lauf, drehten das Spiel und führten zur Halbzeit mit einem Punkt (32:31). „Wir sind in das erste Viertel richtig gut reingekommen und haben unser Spiel gemacht. Dann haben leider unsere Wechsel nicht so funktioniert wie erhofft und somit gehen wir dann mit einem knappen Rückstand in die Pause“, so Kapitän Jan Sadler. Aus der Kabine kommt United besser als die Gastgeber. Zum Ende des dritten Viertels führt Hannover mit drei Punkten.
Trefferquote bleibt das Problem
Schon am vergangenen Wochenende haderte die Mannschaft von Trainer Martin Kluck mit der Trefferquote. Mit 34 Prozent war sie auch gegen die Hessen erneut nicht zufriedenstellend. „Wir müssen weiter an unserer Trefferquote arbeiten. In der Verteidigung haben wir es heute ganz gut gemacht. Wir haben zwar 60 Punkte zugelassen, aber das ist gegen so eine starke Mannschaft vollkommen in Ordnung.“ Im letzten Viertel erzielte United gerade mal sechs Punkte und gab das Spiel aus der Hand.
Fokus auf Köln
Für die „Füchse“ geht es nach der Niederlage gleich weiter mit dem Halbfinalspiel im DRS-Pokal Final Four in Köln gegen Gastgeber Kölner 99ers (13 Uhr). „Wir sind eine Mannschaft, die nach Niederlagen noch motivierter ist zu gewinnen und das werden wir versuchen am Samstag zu zeigen“, so Jan Sadler.
Hannover United: Shaun Norris (16 Punkte), Alexander Budde (12), Thomas McHugh (10), Jan Haller (9), Jan Gans (4), Tobias Hell (2), Vanessa Erskine, Oliver Jantz, Sören Seebold
DRS Pokal | Vier Teams greifen nach dem ersten Titel der Saison

Vom 2. bis 3. März wird das DRS Pokal Final Four in Köln ausgetragen. Am Samstag (13 Uhr) trifft Hannover United im Halbfinale auf Gastgeber Köln 99ers. Im anderen Halbfinale (16 Uhr) duellieren sich der RSV Lahn-Dill und die Thuringia Bulls. Die 99ers übertragen alle Spiele im YouTube-Livestream.
Von Bennet Binder
Es geht Schlag auf Schlag
Nach der 53:60-Niederlage in Wiesbaden bleibt kaum Zeit zum Durchatmen für Hannover United. Bereits am Samstag (2. März, 13 Uhr) trifft das Team von Head Coach Martin Kluck im Halbfinale des DRS Pokals auf die Köln 99ers. In einem möglichen Finale (3. März, 13 Uhr) würden die „Füchse“ nur einen Tag später auf den RSV Lahn-Dill oder die Thuringia Bulls treffen. Dafür muss United aber erstmal die Gastgeber ausschalten. Diese gewannen das Liga-Hinspiel im November an gleicher Stelle mit 69:66 und rechnen sich durchaus Chancen auf den Finalenzig aus. United möchte nach 2018 zum zweiten Mal ins Pokalfinale einziehen und die Chance auf den ersten nationalen Titel der Vereinsgeschichte wahren.
Liga-Niederlage als Motivation
Vor allem Robin Poggenwisch und Bulut Kodal stellten United bei der Liga-Pleite immer wieder vor Herausforderungen. „Wir haben mit Köln auf jeden Fall noch eine Rechnung offen. Durch die Niederlage in der Liga werden wir mit viel Frust und noch mehr Motivation in die Partie gehen und alles für den Sieg geben“, so Jan Sadler. Aus den letzten drei Begegnungen konnte Hannover United nur eins gewinnen. „Köln ist so ein Gegner, da tun wir uns immer schwer, aber ich glaube, das war in dieser Saison so ein eigenes hausgemachtes Problem. Ich bin der Meinung, dass wir jetzt einen ganz anderen Stil spielen und eine ganze Ecke weiter sind“, ergänzt der Kapitän.
Köln 99ers zeigen alle Spiele im Livestream
Die Gastgeber werden beide Halbfinalpartien und das Finale live über den eigenen YouTube-Kanal übertragen. Dabei können die Zuschauer zwischen deutschem und englischem Kommentator auswählen.
Hier gibt’s die Spiele im Stream:
Halbfinale
Sa., 13 Uhr Köln 99ers – Hannover United https://www.youtube.com/watch?v=jSNFVuQCiRo
Sa., 16 Uhr Thuringia Bulls – RSV Lahn-Dill https://www.youtube.com/watch?v=ICFsz1Az39U
RBBL 1 | Revanchiert sich United in Wiesbaden für das Hinspiel?

Jan Gans war im Hinspiel ein wichtiger Offensivfaktor für sein Team. Foto: Maike Lobback
Knapp eineinhalb Wochen nach der Heimniederlage gegen die Rhine River Rhinos treffen die „Füchse“ am Donnerstag (20 Uhr) in einem Nachholspiel des 3. Spieltages erneut auf die Hessen. Anschließend geht es für Hannover United weiter nach Köln, wo man am Samstag im Halbfinale des DRS Pokals auf die Köln 99ers trifft.
Hannover. Das Nachholspiel des dritten Spieltags der 1.Rollstuhlbasketball-Bundesliga zwischen den Rhine River Rhinos Wiesbaden und Hannover United beginnt am Donnerstag um 20 Uhr. Nach der Hinspielniederlage vor eineinhalb Wochen haben die „Füchse“ noch eine Rechnung mit den Hessen offen. „Wir wollen am Ende der Saison Platz drei belegen und den ersten Schritt dafür wollen wir gegen Wiesbaden machen“, so Kapitän Jan Sadler.
Anders auftreten als im Hinspiel
Im Hinspiel führte Hannover United fast das gesamte Spiel. Die Wiesbadener ließen sich aber zu keiner Zeit abschütteln und blieben immer in Schlagdistanz. Im letzten Viertel drehten die Hessen die Partie und entschieden sie für sich. „Wir haben über den Spielverlauf die Kontrolle verloren. Am Donnerstag spielen wir wieder gegen sie und da werden wir anders rauskommen“, sagt Alexander Budde.
Kluck freut sich auf das schnelle Wiedersehen
Für Trainer Martin Kluck ist das zweimalige Aufeinandertreffen in so kurzer Zeit kein Problem. „Ich sehe es als große Chance, zweimal hintereinander gegen denselben Gegner zu spielen. Vor allem wenn man das erste Spiel verloren hat. Mir macht es dann große Freude, sich Gedanken zu machen, was man im zweiten Spiel besser machen kann“, so der Coach.
Gute Verteidigung, schlechte Offensive im Hinspiel
Ein wichtiger Grund, warum United das Hinspiel verloren hat, war die Offensive. Das bemängelte auch Spielmacher Jan Haller nach der Schlusssirene. 56 Punkte seien einfach zu wenig in einem Heimspiel, sagte der Hannoveraner. „Wir haben in der Offensive zu viel liegen gelassen. Unter der Woche haben wir das analysiert und unsere Anpassungen für das Rückspiel gemacht“, so Trainer Kluck. Positiv ist dem Headcoach die Defensive aufgefallen: „Wir haben unseren Plan in der Verteidigung größtenteils sehr gut umgesetzt. Für das Rückspiel werden wir an ein paar Stellen etwas verändern, damit sie noch besser wird.“
RBBL-Topspiel im Schatten des DRS Pokal Final Fours
Keine 48 Stunden nach dem Spiel in Wiesbaden ist Hannover United schon wieder im Rheinland gefordert. In Köln wird mit dem DRS Pokal der erste Titel der Saison vergeben. Die „Füchse“ treffen hier am Samstag um 13 Uhr auf Gastgeber Köln 99ers. Im zweiten Halbfinale (16 Uhr) kommt es zum Duell zwischen dem RSV Lahn-Dill und den Thuringia Bulls. Die beiden Sieger stehen am Sonntag um 13 Uhr im Pokalfinale. Das Team von Martin Kluck übernachtet am Donnerstag nach dem Spiel in Wiesbaden und tritt am Freitag die Reise nach Bonn an, wo man sich auf das Pokal-Wochenende vorbereiten wird.
Kapitän Jan Sadler: “Wir haben Bock auf die nächsten Spiele“

Jan Sadler freut sich auf die kommenden Spiele.
Auf Hannovers Rollstuhlbasketballer kommen mit dem Rückspiel am Donnerstag in Wiesbaden gegen die Rhine River Rhinos und dem anstehenden DRS Pokal Final Four vom 2. bis 3. März spannende und herausfordernde Tage zu. Über die anstehenden Spiele spricht United-Kapitän Jan Sadler im Interview.
Mit dem Spiel gegen Wiesbaden und dem Final Four im Pokal kommen spannende und schwere Spiele auf euch zu, wie blickst du auf diese Phase?
Wir haben richtig Bock auf die kommenden Spiele. Natürlich ist es eine harte Phase mit vielen wichtigen Spielen, aber bei mir persönlich ist da weniger Druck, sondern mehr Vorfreude da. Wir haben uns seit dem Beginn der Saison stetig verbessert und sind als Mannschaft noch enger zusammengerückt. Wir sind ein Team bei dem man nicht weiß, wer am Ende Topscorer wird und das ist eine Stärke von uns, dass wir alle in der Lage sind zu scoren. Wenn wir das alle abrufen blicke ich sehr zuversichtlich auf die kommenden Spiele.
Ihr habt das Hinspiel gegen Wiesbaden verloren und musstet dabei auch Platz drei an die Rhinos abgeben. Am Donnerstag habt ihr die Chance, euch diesen zurückzuerobern. Wie schätzt du das Spiel ein?
Wir wollen das Rückspiel gegen die „Rhinos“ natürlich gewinnen und somit wieder an ihnen in der Tabelle vorbeiziehen. Den dritten Platz am Ende der Saison zu belegen ist unser Ziel. Wenn wir das schaffen, würden wir gegen die Thuringia Bulls spielen. Bei den Bulls sind wir so weit, dass wir sagen, die sind definitiv machbar für uns in dieser Saison. Ob das über eine Serie hinweg der Fall sein wird, ist immer wieder schwer zu sagen, aber ich will dieses Jahr ins Finale und ich glaube, da wollen wir alle hin. Ich glaube, wir haben jetzt das stärkste Team der letzten Jahre beisammen und das wollen wir aufs Parkett bringen.
Im Halbfinale des DRS-Pokal Final Four trefft ihr auf Köln, mit denen ihr sicherlich noch eine Rechnung offen habt. Wie werdet ihr in diese Partie gehen?
Ich freue mich auf Köln. Wir haben mit denen auf jeden Fall noch eine Rechnung offen. Köln ist so ein Gegner, da tun wir uns immer schwer, aber ich glaube, dass war jetzt in dieser Saison so ein eigenes hausgemachtes Problem. Wir spielen jetzt einen ganz anderen Stil und sind weiter als noch im Ligaspiel. Und jetzt auch im Hinblick auf die nächsten Monate muss man auch einfach sagen, wir haben super viele Leute dabei, die in solchen Spielen wirklich brennen. Die immer wieder mal Ausreißer haben nach unten und nach oben, aber alles in allem in solchen Spielen wirklich da sind. Und wer das genau sein wird, das kann ich jetzt noch gar nicht sagen. Ich bin mir sicher, dass wir aufgrund der letzten Niederlage gegen Köln mit viel Frust im Bauch in die Partie reingehen werden und dadurch noch motivierter sind.
Wie groß schätzt du eure Chancen auf den Pokalsieg ein und wie groß ist euer Hunger danach?
Der Pokal hat seine eigenen Gesetze heißt es ja immer so schön. Das ist jetzt auch so eine richtig schlimme Floskel, aber ich glaube, dass stimmt auch. Für uns ist das der vermeintlich leichteste Weg für einen nationalen Titel. Das ist eine unglaubliche Herausforderung, denn es sind zwei Spiele in zwei Tagen. Es ist mit der Vorbelastung aus Wiesbaden auch immer noch mal so ein Ding, aber ich glaube, alles in allem haben wir da die besten Chancen auf einen Titel. Wir wollen auf jeden Fall ins Finale, wo wir ja 2018 auch bereits einmal waren.
Mit dem Pokal Final Four ist die Saison noch nicht zu Ende. Wie schaust du auf die letzten drei Spiele nach dem kommenden Wochenende?
Gefühlt geht das jetzt alles Schlag auf Schlag. Und das ist auch gut so. Ich habe das Gefühl wir haben in den nächsten Monaten mehr Spiele als Training und dafür machst du es ja letztendlich auch. Natürlich ist jetzt jedes Spiel wichtig, aber es ist jetzt echt nicht so, dass ich einen großen Druck verspüre. Dafür stehst du jeden Tag früh auf, dafür gehst du jeden Abend spät ins Bett, dafür bist du gefühlt immer kaputt und müde und mental auch belastet, aber dafür hast du das alles getan und was jetzt am Ende dabei rumkommt, da müssen wir dann mal gucken. Aber ich glaube, viele von uns im Team haben einfach das getan, was möglich ist und da müssen wir dann einfach nur das Ganze zusammenbringen.
RBBL 1 | United verpasst vor Rekordkulisse den Sieg gegen Lahn-Dill

Shaun Norris & Co. stemmten sich gegen die Niederlage beim Rekordmeister. Foto: Maike Lobback
Vor 2.150 Zuschauern hat Hannover United das Auswärtsspiel beim Tabellenführer RSV Lahn-Dill mit 49:55 verloren. Zur Halbzeit lagen die „Füchse“ mit 13 Punkten zurück. In der zweiten Hälfte kämpfte sich das Team von Martin Kluck zwischenzeitlich bis auf einen Punkt ran.
Wetzlar. Am 16. Spieltag der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga war Hannover United zu Gast in Wetzlar und verlor beim ungeschlagenen Tabellenführer Lahn-Dill mit 49:55. Zur Halbzeit lag die Mannschaft von Kapitän Jan Sadler mit 20:33 zurück. In das dritte Viertel starteten die „Füchse“ schwungvoll und starteten eine Aufholjagd. United gewann die zweite Halbzeit, was am Ende allerdings nicht zum Sieg reichen sollte. „Es war eine sehr intensive Partie. Ich glaube, wir hatten es heute selber in der Hand. Wir haben allerdings über das gesamte Spiel zu viele Chancen liegen gelassen“, so Trainer Martin Kluck.
Wurfquote hindert United am Sieg
Im ersten Viertel hatte United eine Wurfquote von 13 Prozent aus dem Feld. Über das Spiel verbesserte sich diese auf nur magere 29 Prozent. „Ich kann gar nicht genau sagen, woran es gelegen hat. Ich bin mir aber sicher, dass sicher jeder einzelne kritisch mit seiner Leistung auseinandersetzt und hinterfragt, warum der ein oder andere Wurf nicht reinging“, sagt Kluck.
United macht das Spiel wieder spannend
Das erste Viertel ging für Hannover United deutlich mit 5:15 verloren. Im zweiten Spielabschnitt wurde das Team besser und kam in der zweiten Halbzeit bis auf einen Punkt ran. „Die erste Halbzeit war für uns schwierig. Wir haben einfache Punkte liegen gelassen. Aber am Ende waren wir nah dran am Sieg und ich freue mich schon auf das nächste Spiel gegen Lahn-Dill“, so Vanessa Erskine.
Sadler bringt „Füchse“ wieder ran
In der zweiten Halbzeit gingen alle Blicke auf den Kapitän von United. Jan Sadler warf in den letzten 20 Minuten vier Dreier und brachte somit Hannover immer wieder ran an den Tabellenführer. Thomas McHugh verkürzte den Rückstand Mitte des letzten Viertels auf einen Punkt.
Niederlage wurmt Trainer Kluck
Hannover United bewies Mentalität und zeigte im zweiten Durchgang, dass sie durchaus in der Lage sind, den Rekordmeister vor ernsthaften Problemen zu stellen. „Wir wussten, dass wir an einem guten Tag mit Lahn-Dill auf Augenhöhe mitspielen können. Heute konnten wir es auch an einem schlechten Tag von uns. Das macht schon etwas stolz, andererseits haben wir es nicht geschafft, sie an einem Tag zu schlagen, wo sie schlagbar waren und das wurmt einen schon“, sagt Coach Kluck.
Rekordkulisse zum Topspiel
Die Mittelhessen veranstalteten zum Spieltag einen Japan Day. Dadurch kamen rund 2.150 Zuschauer in die Buderus Arena. „Es war sehr voll und es hat sehr viel Spaß gemacht, mit so einer Stimmung und in dieser Atmosphäre Basketball zu spielen“, so Spielerin Vanessa Erskine.
United vor entscheidender Woche
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht für United. Bereits am Donnerstag geht die Reise erneut nach Hessen, wo am Abend (20 Uhr) das Nachholspiel des 6. Spieltages gegen die Rhinos Wiesbaden auf dem Programm steht. Nach einer Übernachtung in Wiesbaden reist der United-Tross weiter nach Bonn, um sich dort bestmöglich auf das Pokal-Halbfinale in Köln vorzubereiten. Dieses steigt am Samstag (02.03.) um 13 Uhr gegen Final4-Ausrichter Köln 99ers.
RSV Lahn-Dill: Thomas Böhme (15 Punkte), Mendel Op Den Orth (14), Reo Fujimoto (9), Quinten Zantinge (7), Rose Hollermann, Matthias Güntner (je 4), Jannik Blair (2), Catharina Weiß, Peyman Mizan, Mark Beissert.
Hannover United: Jan Gans (16 Punkte), Jan Sadler (14 Punkte/4 Dreier), Alexander Budde (10), Thomas McHugh (4), Shaun Norris (3/1 Dreier), Oliver Jantz (2), Jan Haller, Vanessa Erskine, Sören Seebold, Tobias Hell, Luis Conrad.
RBBL 1 | Hannover United muss zum ungeschlagenen Tabellenführer RSV Lahn-Dill

Schwere Aufgabe: Alexander Budde & Co. reisen zum Spitzenreiter
In der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga muss Hannover United am Sonntag zum Tabellenführer RSV Lahn-Dill. Das Team aus Wetzlar ist diese Saison noch ungeschlagen. Die Mannschaft von Martin Kluck möchte den Rekordmeister in eigener Halle ärgern und das Spiel so lange wie möglich offen gestalten.
Hannover. Für United geht es am Sonntag in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga nach Wetzlar zum Tabellenführer RSV Lahn-Dill. Der Rekordmeister der RBBL1 ist diese Saison nach 15 Spielen noch ungeschlagen. Hannover United hat das letzte Spiel gegen die Rhine River Rhinos Wiesbaden verloren. Aus der Niederlage wollen die „Füchse“ lernen und es im nächsten Spiel besser machen. „Wir wollen unser Umschaltspiel verbessern. Da haben wir gegen Wiesbaden viel liegen gelassen und viele Möglichkeiten nicht genutzt. Das wollen wir gegen Lahn-Dill auf jeden Fall besser machen“, so der Trainer Martin Kluck.
Ein komplettes Team wartet auf United
Mit Thomas Böhme und Matthias Güntner trifft United unter anderem auf zwei deutsche Nationalspieler. Aber nicht nur vor den beiden Spielern warnt Kluck. „Sie sind ein sehr komplettes Team und können sich auf jeden Gegner einstellen. Dazu sind sie sehr erfahren, athletisch, haben große Spieler und noch sehr gute Werfer in ihren Reihen“, sagt Coach Kluck.
Viele gute Spieler machen das Verteidigen schwer
Bei einer so starken Mannschaft mit so vielen Qualitäten wie Lahn-Dill kommt es vor allem auf die Verteidigung im Spiel an. Das ist sich auch der Mannschaft bewusst und bereitet sich dementsprechend darauf vor. „Man kann nicht verhindern, dass der Gegner wirft, aber wir wollen bestimmen, welche Würfe sie bekommen. Das ist natürlich gegen Teams mit vielen sehr guten Spieler sehr schwer“, so Kluck. Um das umzusetzen, steht dem Trainer diese Woche der ganze Kader zur Verfügung.
Positives aus dem Hinspiel mitnehmen
Das Hinspiel verloren die „Füchse“ mit 13 Punkten Unterschied. Trotz der Niederlage war der Trainer nicht unzufrieden und will im Rückspiel darauf aufbauen. „Es geht weiter darum, die großen Jungs Op den Orth, Güntner und Fujimoto vom Korb fernzuhalten. Das haben wir im Hinspiel schon ganz gut gemacht und wollen das auch im Rückspiel versuchen“, sagt Trainer Martin Kluck.
Es geht wieder bei 0:0 los
Coach Kluck machen mehrere Sachen zuversichtlich, das Rückspiel zu gewinnen. „Es geht wieder bei 0:0 los. Wir haben schon gezeigt, dass wir Lahn-Dill ärgern können. Es ist klar, dass alles passen muss, damit wir sie schlagen können. Wir arbeiten täglich daran, dass wir am Sonntag so einen Tag erwischen“, so Headcoach Kluck. „Wenn wir defensiv unseren Plan über 40 Minuten verfolgen und offensiv irgendwie in den Spielfluss kommen und den halten können, glaube ich, können wir auf Augenhöhe mitspielen.“
Wer wird „Behindertensportler*in des Jahres“ 2024?

Wird Tobias Hell Behindertensportler des Jahres? Foto: Emilie Haag
Der Behinderten-Sportverband Niedersachsen (BSN) stellt zum 24. Mal die Frage „Wer wird „Behindertensportler*in des Jahres“?
BSN-Präsident Karl Finke ist bereits jetzt gespannt, wem er bei der festlichen Gala am 14. März 2024 im GOP-Varieté Hannover die begehrte Trophäe des Bildhauers Siegfried Neuenhausen verleihen darf. Vom 9. Februar bis zum 6. März können alle für ihre*n persönliche*n Favorit*in abstimmen.
Wahl mit großer Tombola
Was die BSN-Wahl bereits seit ihrer ersten Auflage vor 24 Jahren auszeichnet, sind auch die attraktiven und besonders hochwertigen Preise, die die Wähler*innen bei der Tombola gewinnen können. Darunter sind neben dem Hauptpreis – einem von Lotto Niedersachsen gestifteten E-Bike im Wert von 5.000 Euro – Gutscheine für Urlaubs- und Wellness-Aufenthalte sowie Tickets für spannende Veranstaltungen von Fußball und Handball über Rollstuhlbasketball bis hin zu Konzerten.
Um die vorgeschlagenen Kandidat*innen kennenzulernen, werden die Sportler*innen im Wahlzeitraum durch spannende Portraits in Text, Bild und Ton bei den BSN-Medienpartnern NDR 1 Niedersachsen, Neue Presse, Das Fahrgastfernsehen. und Hallo Niedersachsen im NDR Fernsehen sowie in der Verbandszeitschrift des BSN „Neuer Start“ vorgestellt.
Zur Wahl „Behindertensportler*in des Jahres 2024“ stehen:
• Marcel Glindemann, Beachvolleyball, Lebenshilfe Braunschweig/USC Braunschweig
• Tobias Hell, Rollstuhlbasketball, Hannover United/Team BEB
• Rick Cornell Hellmann, Para Badminton, VfL Grasdorf/Team BEB
• Stephanie Kienel, Badminton, Lebenshilfe Wolfsburg/VfB Fallersleben
• Mascha Mosel, Rollstuhlrugby, TSV Achim/VfL Grasdorf/Team BEB
• Melanie Wienand, Para Dressursport, PSV Hellern/Team BEB
Gewählt werden kann:
• unter www.bsn-ev.de/voting
• in der Akademie des Sports des LandesSportBundes Niedersachsen



