Zweimal Liga, einmal Pokal: Spannende Heim-Wochen für Hannover United

Geschrieben von Philipp Schaper
Auf Bestwick ist Verlass: Der Top-Scorer (zweitbester Werfer der Liga) wird am Spieltag gegen die Roller Bulls Ostbelgien 34 Jahre alt.
Hannover United empfängt am neunten Spieltag der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL1) die Roller Bulls Ostbelgien (Sonnabend, 18 Uhr, United-Arena). Mit einem Sieg gegen den Vorletzten könnte das Überraschungsteam die Vorrunde mit einem positiven Punktekonto als Fünfter beschließen.
Hannover. Die Rollstuhlbasktballer von Hannover United freuen sich auf zwei starke Heim-Wochen mit drei Begegnungen vor heimischem Publikum. Am Sonnabend (18 Uhr) empfängt der Tabellenfünfte der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL1) die Roller Bulls Ostbelgien in der United-Arena (IGS Stöcken). Eine Woche später (8. Dezember, 18 Uhr, United-Arena) ist zum Rückrundenauftakt der RSV Lahn-Dill zu Gast. Höhepunkt am 15. Dezember: Im DRS-Pokalviertelfinale gehts um 14 Uhr in der Sporthalle Birkenstraße (Hannover-Südstadt) gegen die Doneck Dolphins Trier um den erneuten Einzug ins Final Four. 
Der Auftakt der Mini-Heimserie gegen St. Vith (Belgien) ist gleichzeitig der Abschluss der Hinrunde. Mit 8:8 Zählern belegt United, das Überraschungsteam der Liga, derzeit den fünften Rang – ein sicherer Play-off-Platz. Nach fünf Pflichtspiel-Siegen in Serie gab es zuletzt beim 62:66 in Hamburg einen Dämpfer – bezogen auf das Ergebnis. Vom Einsatz her hatte sich United nichts vorzuwerfen. „Wir haben ein wirklich gutes Spiel gemacht“, sagte Top-Scorer Joe Bestwick. Das Team um das Geburtstagskind (wird am Spieltag 34) ist gegen die Belgier wie schon gegen Köln Favorit. 
Der Aufsteiger aus dem kleinen Städtchen St. Vith steht aktuell mit einem Sieg auf dem neunten Tabellenplatz. Am letzten Wochenende gab das Team gegen die Rhine River Rhinos Wiesbaden ein gewonnen geglaubtes Spiel noch aus der Hand. Zwei Minuten vor dem Ende führten die Bulls mit 49:40. Dann kippte das Spiel. St. Vith verlor hauchdünn mit 49:50. Die Mannschaft um Topscorer Lorenzo Boterberg (11,9 Punkte pro Spiel) wird also mit jeder Menge Wut im Bauch in die niedersächsische Landeshauptstadt reisen.
Spielertrainer Martin Kluck will den Aufsteiger nicht nur auf Boterberg reduzieren: „St. Vith hat ein ausgeglichenes Team, in dem jeder scoren kann.“ Doch nicht nur das macht die Gäste so unberechenbar. „Wir haben in der Vergangenheit nicht oft gegen die Roller Bulls gespielt, weshalb sie für uns ein eher unbekannter Gegner sind. Wir erwarten ein physisches Spiel und einen harten Kampf“, so Kluck, der sein Team in die Pflicht nimmt. „Wir wollen unbedingt gewinnen. Mit einem Sieg können wir die Hinrunde mit einer positiven Punktebilanz abschließen und gestärkt in die Rückrunde gehen.“
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